AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Teil A — Allgemeine Bestimmungen

Anbieter Kohlmann & Rehm Hinterlandmedics GbR, Kurpromenade 22, 06905 Bad Schmiedeberg, E-Mail: info@hinterlandmedics.de · – nachfolgend „Anbieter" –

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter, Begriffe

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde") mit dem Anbieter über die im Online-Shop unter https://hinterlandmedics.de/ dargestellten Waren, digitalen Inhalte, Kurse, Veranstaltungen und Gutscheine abschließt, in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

(2) Für die einzelnen Leistungsarten gelten ergänzend die besonderen Bestimmungen der Teile B1 (Durchführung von Kursen und Veranstaltungen), B2 (digitale Inhalte) und B3 (Warenverkauf). Bei Widersprüchen zwischen diesem Teil A und einem der Teile B gehen die Regelungen des jeweiligen Teils B vor.

(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

(4) Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellungen der Produkte im Online-Shop stellen kein verbindliches Angebot des Anbieters dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein verbindliches Angebot abzugeben.

(2) Der Kunde gibt das Angebot über das Online-Bestellformular ab. Nach Auswahl der gewünschten Leistung, Eingabe der abgefragten Pflichtinformationen und Durchlaufen des Bestellprozesses gibt der Kunde durch Betätigen des den Bestellvorgang abschließenden, zahlungspflichtigen Buttons ein rechtlich verbindliches Angebot ab.

(3) Der Kunde kann seine Eingaben vor der verbindlichen Abgabe der Bestellung jederzeit prüfen und mit den üblichen Eingabefunktionen korrigieren.

(4) Der Anbieter kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen

  • durch Übermittlung einer Auftragsbestätigung in Text- oder Schriftform, wobei der Zugang beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • durch Lieferung bzw. Bereitstellung der Leistung, wobei der Zugang beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • durch Aufforderung des Kunden zur Zahlung.

Liegen mehrere dieser Alternativen vor, kommt der Vertrag im Zeitpunkt des zuerst eintretenden Ereignisses zustande. Nimmt der Anbieter das Angebot nicht innerhalb der Frist an, gilt dies als Ablehnung; der Kunde ist dann nicht mehr an sein Angebot gebunden.

(5) Abweichend von Absatz 4 gilt: Wählt der Kunde eine unmittelbar im Bestellprozess abzuwickelnde Zahlungsart (z. B. PayPal, Klarna, Kredit- oder Debitkarte, Apple Pay, Google Pay), erklärt der Anbieter die Annahme des Angebots bereits im Zeitpunkt, in dem der Kunde den den Bestellvorgang abschließenden Button betätigt.

(6) Der Anbieter speichert den Vertragstext nach dem Vertragsschluss und übermittelt ihn dem Kunden in Textform (z. B. per E-Mail). Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung erfolgt nicht; bei Bestellung über ein Kundenkonto kann der Kunde seine Bestelldaten dort einsehen.

(7) Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.

(8) Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme erfolgen in der Regel per E-Mail. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist und Nachrichten des Anbieters empfangen werden können (insbesondere durch geeignete Einstellung etwaiger SPAM-Filter).

§ 3 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von vierzehn Tagen zu. Für die Teilnahme an Kursen und Veranstaltungen (Teil B1) besteht nach Maßgabe von § B1.8 kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).

(2) Beginn und Modalitäten der Widerrufsfrist richten sich nach der Art der Leistung und ergeben sich aus der jeweils einschlägigen Widerrufsbelehrung, die dem Verbraucher spätestens unmittelbar vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird:

  • Anhang 1 — Widerrufsbelehrung für die Lieferung von Waren,
  • Anhang 2 — Widerrufsbelehrung für digitale Inhalte.

 

§ 4 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Online-Shop angegebenen Preise. Gegenüber Verbrauchern sind alle Preise Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer. Im Geschäftsverkehr mit Unternehmern über den gesondert ausgewiesenen Unternehmerbereich („B2B") verstehen sich die Preise netto zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegebenenfalls anfallende Liefer- und Versandkosten werden gesondert angegeben.

(2) Über die verfügbaren Zahlungsarten wird der Kunde im Online-Shop informiert.

(3) Sofern nicht anders vereinbart, ist der geschuldete Betrag sofort nach Vertragsschluss zur Zahlung fällig. Bei Zahlung per Vorkasse ist der Betrag unverzüglich nach Vertragsschluss zu überweisen.

(4) Im Übrigen gelten die gesetzlichen Verzugsvorschriften.

(5) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder vom Anbieter ausdrücklich anerkannt ist oder wenn sie aus demselben Vertragsverhältnis stammt. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.

§ 5 Gutscheine

Gutscheine gelten für den Erwerb von Waren und für Kurse; für den Erwerb weiterer Gutscheine können sie nicht eingesetzt werden.

Aktionsgutscheine

(1) Aktionsgutscheine sind Gutscheine, die der Anbieter im Rahmen von Werbeaktionen mit begrenzter Gültigkeitsdauer unentgeltlich ausgibt und die nicht käuflich erworben werden können. Sie können nur im Online-Shop und nur im angegebenen Zeitraum eingelöst werden.

(2) Aktionsgutscheine können nur von Verbrauchern eingelöst werden. Einzelne Produkte können von der Aktion ausgeschlossen sein, sofern sich dies aus dem Gutschein ergibt.

(3) Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden; eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich. Pro Bestellung ist nur ein Aktionsgutschein einlösbar.

(4) Der Warenwert muss mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins entsprechen; ein etwaiges Restguthaben wird nicht erstattet. Reicht der Wert des Gutscheins nicht aus, kann der Differenzbetrag über eine der übrigen Zahlungsarten beglichen werden.

(5) Das Guthaben wird weder in bar ausgezahlt noch verzinst.

(6) Gibt der Kunde die ganz oder teilweise mit einem Aktionsgutschein bezahlte Ware im Rahmen seines Widerrufsrechts zurück, wird der Aktionsgutschein nicht erstattet.

(7) Der Aktionsgutschein ist übertragbar. Der Anbieter kann mit befreiender Wirkung an den jeweiligen Inhaber leisten; dies gilt nicht bei Kenntnis oder grob fahrlässiger Unkenntnis der fehlenden Berechtigung des Inhabers.

Geschenkgutscheine

(1) Geschenkgutscheine sind Gutscheine, die über den Online-Shop käuflich erworben werden können. Sie können nur im Online-Shop eingelöst werden, sofern sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt.

(2) Geschenkgutscheine und Restguthaben sind bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs einlösbar. Restguthaben wird dem Kunden bis zum Ablaufdatum gutgeschrieben.

(3) Geschenkgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden; eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich. Pro Bestellung ist nur ein Geschenkgutschein einlösbar.

(4) Reicht der Wert des Geschenkgutscheins nicht aus, kann der Differenzbetrag über eine der übrigen Zahlungsarten beglichen werden. Das Guthaben wird weder in bar ausgezahlt noch verzinst.

(5) Der Geschenkgutschein ist übertragbar. Der Anbieter kann mit befreiender Wirkung an den jeweiligen Inhaber leisten; dies gilt nicht bei Kenntnis oder grob fahrlässiger Unkenntnis der fehlenden Berechtigung des Inhabers.

§ 6 Haftung und Freistellung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt

  • für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen,
  • für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit nichts anderes geregelt ist, sowie
  • im Rahmen zwingender gesetzlicher Haftung (z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz).

(2) Verletzt der Anbieter fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht nach Abs. 1 unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Die vorstehenden Regelungen gelten entsprechend für die Haftung des Anbieters für seine gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

(4) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei – einschließlich der Kosten der Rechtsverteidigung in gesetzlicher Höhe –, die gegen den Anbieter aufgrund rechts- oder vertragswidriger Handlungen des Kunden geltend gemacht werden.

§ 7 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten seiner Kunden im Einklang mit den geltenden Datenschutzvorschriften. Näheres ergibt sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters.

§ 8 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts seines gewöhnlichen Aufenthaltsstaates entzogen wird.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters; ausschließliche gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

§ 9 Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


Teil B1 — Besondere Bestimmungen für Kurse und Veranstaltungen

§ B1.1 Anwendungsbereich und Veranstaltungsarten

(1) Dieser Teil B1 gilt für die Durchführung von Kursen und Veranstaltungen des Anbieters (nachfolgend „Veranstalter"). Er unterscheidet zwei Arten:

  • a) Präsenzkurse vor Ort, die ganz oder teilweise im Gelände oder unter freiem Himmel stattfinden;
  • b) Online-Live-Veranstaltungen („Masterclasses"), die als Live-Veranstaltung zu einem festen Termin über das Internet durchgeführt werden.

(2) Das Zustandekommen des Vertrags über die Buchung sowie die Zahlung richten sich nach Teil A. Dieser Teil B1 regelt die Durchführung der gebuchten Veranstaltung und das Verhältnis zwischen Veranstalter und Teilnehmer.

(3) Die Regelungen dieses Teils gelten für beide Veranstaltungsarten, soweit sie nicht ausdrücklich auf eine Art beschränkt sind.

§ B1.2 Anmeldung

(1) Die Anmeldung über den Online-Shop oder ein bereitgestelltes Anmeldeformular ist verbindlich. Dies gilt auch dann, wenn eine Anmeldebestätigung nicht oder nicht rechtzeitig zugeht.

(2) Ist die gewählte Veranstaltung bereits ausgebucht, wird der Teilnehmer unverzüglich informiert; ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.

(3) Die Teilnahme setzt Volljährigkeit voraus (Mindestalter 18 Jahre).

§ B1.3 Leistungsumfang

(1) Der Veranstalter führt die Veranstaltung gemäß der jeweiligen Ausschreibung durch und erbringt die dort beschriebenen Leistungen.

(2) Bei Präsenzkursen (§ B1.1 Abs. 1 lit. a) sind, sofern in der Ausschreibung nichts anderes angegeben ist, An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung nicht im Preis enthalten und vom Teilnehmer selbst zu organisieren.

(3) Geringfügige Änderungen der Leistung bleiben vorbehalten, insbesondere Änderungen des Veranstaltungsorts oder -raums, der Veranstaltungszeiten innerhalb eines Veranstaltungstages, ein Wechsel der Kurs- oder Referentenleitung, inhaltliche Umstellungen innerhalb des Programms, die Anpassung praktischer Elemente an die Verhältnisse der Teilnehmergruppe, bei Präsenzkursen witterungsbedingte Änderungen und bei Online-Live-Veranstaltungen kurzzeitige technisch bedingte Unterbrechungen.

§ B1.4 Technische Voraussetzungen bei Online-Live-Veranstaltungen

(1) Für Online-Live-Veranstaltungen (§ B1.1 Abs. 1 lit. b) hat der Teilnehmer die erforderlichen technischen Voraussetzungen selbst zu schaffen, insbesondere eine ausreichend stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät und den Zugang zur genutzten Konferenzplattform. Die maßgeblichen Anforderungen ergeben sich aus der Ausschreibung.

(2) Störungen, die aus der technischen Sphäre des Teilnehmers stammen, gehen nicht zulasten des Veranstalters.

(3) Eine Aufzeichnung der Online-Live-Veranstaltung zur Nutzung durch die Teilnehmer erfolgt nicht.

§ B1.5 Teilnahmevoraussetzungen und gesundheitliche Eignung (nur Präsenzkurse)

Für Präsenzkurse mit Geländeanteil (§ B1.1 Abs. 1 lit. a) gilt ergänzend:

(1) Die Kurse enthalten körperlich fordernde und im Gelände stattfindende Anteile. Der Teilnehmer versichert mit der Anmeldung, dass ihm keine gesundheitlichen Umstände bekannt sind, die einer sicheren Teilnahme entgegenstehen. Der Veranstalter kann vor Kursbeginn eine gesundheitliche Selbstauskunft in Textform verlangen.

(2) Der Teilnehmer ist verpflichtet, gesundheitliche Einschränkungen, die für die Sicherheit während des Kurses erheblich sein können, dem Veranstalter vor Kursbeginn mitzuteilen.

(3) Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer, die für die sichere Durchführung des Kurses erkennbar nicht geeignet sind, vor Kursbeginn zurückzuweisen oder während des Kurses von der weiteren Teilnahme auszuschließen, soweit dies zum Schutz des Teilnehmers oder der Gruppe erforderlich ist. § B1.10 gilt entsprechend.

§ B1.6 Eigenverantwortung, Risiko und Sicherheit (nur Präsenzkurse)

Für Präsenzkurse mit Geländeanteil (§ B1.1 Abs. 1 lit. a) gilt ergänzend:

(1) Der Teilnehmer nimmt zur Kenntnis, dass die Kurse ganzjährig, auch bei Kälte und Nässe, im Freien und im Gelände stattfinden und dass hiermit ein nicht vollständig vermeidbares Restrisiko verbunden ist. Zu den typischen, aktivitätsimmanenten Gefahren gehören insbesondere Stürze, Umknicken und Ausrutschen auf unbefestigten Wegen, an Hängen und in unebenem Gelände, Gefahren durch die Nähe zu Gewässern, witterungsbedingte Belastungen einschließlich Unterkühlung, Nässe und Hitze, körperliche Überlastung insbesondere beim Heben und Tragen von Personen im Rahmen von Übungsszenarien sowie Belastungen durch Übernachtungen im Freien einschließlich Insekten- und Zeckenstichen. Der Teilnehmer handelt insoweit eigenverantwortlich.

(2) Die für den jeweiligen Kurs geltenden Sicherheits- und Risikohinweise sind Bestandteil der Kursausschreibung und der vorvertraglichen Information. Der Teilnehmer bestätigt mit der Anmeldung, diese zur Kenntnis genommen zu haben.

(3) Der Teilnehmer ist verpflichtet, den sicherheitsrelevanten Anweisungen der Kurs- und Referentenleitung Folge zu leisten und die in der Ausschreibung genannte Pflichtausrüstung mitzuführen und einzusetzen.

(4) Der Abschluss einer geeigneten Kranken-, Unfall- und, soweit angeboten, Bergungskostenversicherung obliegt dem Teilnehmer.

(5) Die Regelungen dieses Paragrafen lassen die Haftung des Veranstalters nach Teil A § 6 unberührt; insbesondere bleibt die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit uneingeschränkt bestehen.

§ B1.7 Zahlung des Preises

(1) Nach Eingang der Anmeldung erhält der Teilnehmer eine Rechnung. Der Preis ist in voller Höhe nach Zugang der Rechnung fällig; eine Anzahlung wird nicht erhoben.

(2) Abweichende Zahlungsmodalitäten gelten nur, soweit sie in der Ausschreibung ausdrücklich angegeben sind.

(3) Teilnehmer, deren Preis nicht vollständig gezahlt ist, werden zur Veranstaltung nicht zugelassen.

§ B1.8 Kein Widerrufsrecht, Rücktritt (Stornierung) und Umbuchung

(1) Ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht nicht. Wir weisen darauf hin, dass es sich – so der Teilnehmer den Vertrag als Verbraucher (§ 13 BGB) schließt – um einen Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen handelt, der für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Folglich besteht kein Widerrufsrecht (vgl. § 312g Abs. 2 Nr. 9 a.E. BGB).

(2) Der Teilnehmer kann vom Vertrag zurücktreten (Stornierung). Der Rücktritt ist in Textform (z. B. per E-Mail) zu erklären; maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Erklärung beim Veranstalter. Es gilt, gemessen an diesem Zeitpunkt, folgende Stornostaffel:

  • bei Rücktritt früher als drei Monate vor Veranstaltungsbeginn: 25 % des Preises,
  • bei Rücktritt ab drei Monaten bis 15 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 75 % des Preises,
  • bei Rücktritt ab 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn: 100 % des Preises.

(3) Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Veranstalter durch den Rücktritt kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(4) Anstelle eines Rücktritts kann der Teilnehmer bis spätestens zwei Monate vor Veranstaltungsbeginn eine einmalige Umbuchung auf einen anderen angebotenen Termin verlangen. Für die Umbuchung wird eine Bearbeitungsgebühr von 150,00 € für Präsenzkurse und 50,00 € für Online-Live Veranstaltungen erhoben. Nach Ablauf dieser Frist ist eine Umbuchung ausgeschlossen; es gilt die Stornostaffel nach Abs. 2.

§ B1.9 Absage durch den Veranstalter

(1) Für jede Veranstaltung gilt eine Mindestteilnehmerzahl von sechs Teilnehmern. Wird diese unterschritten, kann der Veranstalter die Veranstaltung absagen; die Absage erfolgt spätestens zwei Wochen vor Beginn.

(2) Der Veranstalter kann die Veranstaltung ferner absagen oder verschieben, wenn die Durchführung infolge höherer Gewalt, durch Erkrankung der Referenten- oder Kursleitung oder — bei Online-Live-Veranstaltungen — infolge technischer Störungen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, nicht möglich ist.

(3) In den Fällen der Abs. 1 und 2 wird dem Teilnehmer der bereits gezahlte Preis vollständig erstattet. Für vergebliche Aufwendungen oder sonstige Nachteile des Teilnehmers infolge der Absage haftet der Veranstalter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit; Teil A § 6 bleibt unberührt.

§ B1.10 Ausschluss des Teilnehmers

(1) Der Veranstalter kann Teilnehmer von der Teilnahme ausschließen, die durch Äußerungen oder Verhalten rassistisches, sexistisches, volksverhetzendes, faschistisches oder sonst extremistisches Gedankengut propagieren oder andere Teilnehmer entsprechend herabwürdigen.

(2) Der Veranstalter kann einen Teilnehmer ferner bei einer schwerwiegenden Störung der Veranstaltung, bei Verstößen gegen sicherheitsrelevante Anweisungen oder bei erkennbarer Beeinträchtigung durch Alkohol oder andere berauschende Mittel nach vorheriger Abmahnung von der weiteren Teilnahme ausschließen.

(3) Im Fall des Ausschlusses nach Abs. 2 bleibt der Anspruch des Veranstalters auf den Preis bestehen. Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.

§ B1.11 Zertifizierung

(1) Soweit eine Veranstaltung mit einer Bescheinigung oder Zertifizierung abschließt, setzt deren Erteilung die vollständige Teilnahme und, sofern in der Ausschreibung vorgesehen, das Bestehen einer Prüfung voraus.

(2) Ein Anspruch auf Erteilung des Zertifikats besteht nur bei Erfüllung dieser Voraussetzungen; ein Anspruch auf Bestehen der Prüfung besteht nicht.

(3) Die Gültigkeitsdauer der ausgestellten Bescheinigungen richtet sich nach der jeweiligen Ausschreibung. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, gilt:

  • Eine Erste-Hilfe-Bescheinigung nach den Vorgaben der DGUV (Vorschrift 1) ist ab Ausstellung zwei Jahre gültig; danach ist eine Auffrischung (Rezertifizierung) erforderlich.
  • Die Zertifizierung zum Wilderness First Responder (WFR) ist ab Ausstellung drei Jahre gültig; danach ist eine Rezertifizierung erforderlich.

(4) Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung zum Wilderness First Responder ist, dass der Teilnehmer alle sieben erforderlichen Bausteine — die Kurse WFA 1, WFA 2 und WFA 3, die drei Masterclasses sowie den Quickstart-Onlinekurs — erworben hat und diese zum Zeitpunkt der Zulassung sämtlich gültig sind. Jeder Baustein ist hierfür ab seinem Erwerb zwei Jahre gültig. Liegt der Erwerb eines Bausteins zum Zeitpunkt der Zulassung länger als zwei Jahre zurück, verliert dieser Baustein seine Gültigkeit für die Zulassung und ist zu wiederholen; hierfür fällt die jeweilige Teilnahmegebühr erneut an. Die übrigen, noch gültigen Bausteine bleiben hiervon unberührt.

§ B1.12 Urheberrecht und Aufzeichnungen

(1) Die vom Veranstalter ausgehändigten oder bereitgestellten Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur zum eigenen, nicht-gewerblichen Gebrauch verwendet werden. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder öffentliche Zugänglichmachung ist ohne Zustimmung des Veranstalters unzulässig.

(2) Marken und sonstige Kennzeichen des Veranstalters dürfen ohne dessen ausdrückliche Zustimmung nicht gewerblich genutzt werden.

(3) Bild-, Ton- und Bildschirmaufnahmen durch Teilnehmer während der Veranstaltung — einschließlich der Aufzeichnung von Online-Live-Veranstaltungen — bedürfen der vorherigen Einwilligung des Veranstalters.

(4) Die Verwendung von Bild- und Tonaufnahmen des Teilnehmers durch den Veranstalter zu Marketingzwecken richtet sich nach einer gesonderten Einwilligung und ist nicht Gegenstand dieser AGB.

§ B1.13 Leistungserbringung durch Partner

Der Veranstalter ist berechtigt, zur Durchführung der Veranstaltungen Partner und Subunternehmer einzusetzen. Der Veranstalter bleibt alleiniger Vertragspartner des Teilnehmers.

§ B1.14 Höhere Gewalt

(1) Kann eine Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt nicht oder nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, werden die betroffenen Leistungspflichten für die Dauer des Ereignisses ausgesetzt. Höhere Gewalt ist jedes außergewöhnliche, von außen einwirkende und für die Parteien nicht vorhersehbare oder nicht mit zumutbaren Mitteln abwendbare Ereignis, insbesondere Krieg, Naturkatastrophen (z. B. Sturm, Hochwasser, Felssturz, anhaltende Dürre), hoheitliche Anordnungen, Epidemien oder Pandemien sowie vergleichbare schwerwiegende Ereignisse.

(2) Die Parteien unterrichten einander unverzüglich über Eintritt und Stand eines solchen Ereignisses und stimmen sich über das weitere Vorgehen ab. Der Veranstalter wird dem Teilnehmer nach Möglichkeit einen Ersatztermin anbieten.

(3) Kann die Veranstaltung infolge höherer Gewalt nicht innerhalb von drei Monaten nach dem ursprünglichen Termin nachgeholt werden, ist jede Partei berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall erstattet der Veranstalter bereits gezahlte Beträge; weitergehende Ansprüche wegen der aus höherer Gewalt entstandenen Nachteile sind auf beiden Seiten ausgeschlossen.


Teil B2 — Besondere Bestimmungen für digitale Inhalte

§ B2.1 Anwendungsbereich

(1) Dieser Teil B2 gilt für Verträge über die Bereitstellung entgeltlicher digitaler Inhalte (nachfolgend „digitale Produkte"), insbesondere Videokurse, herunterladbare Inhalte und den Zugang zu digitalen Lerninhalten.

(2) Die §§ 327 ff. BGB gelten für Verträge mit Verbrauchern. Gegenüber Unternehmern gelten die allgemeinen gesetzlichen Vorschriften.

§ B2.2 Vertragsgegenstand und Bereitstellung

(1) Art, Umfang und Format des digitalen Produkts ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.

(2) Die Bereitstellung erfolgt je nach Produkt durch Download, Streaming oder Freischaltung eines Zugangs im Kundenbereich.

(3) Sofern in der Produktbeschreibung nichts anderes angegeben ist, stellt der Anbieter das digitale Produkt unverzüglich nach Vertragsschluss, bei Vorkasse unverzüglich nach Zahlungseingang, bereit.

(4) Der Kunde hat die zur Nutzung erforderlichen technischen Voraussetzungen (Hard- und Software, Internetverbindung) selbst zu schaffen. Die maßgeblichen Systemvoraussetzungen ergeben sich aus der Produktbeschreibung.

§ B2.3 Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält an dem digitalen Produkt ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung für eigene, nicht-gewerbliche Zwecke.

(2) Nicht gestattet sind insbesondere die Weitergabe an Dritte, die Vervielfältigung über den eigenen Gebrauch hinaus, die öffentliche Zugänglichmachung oder Wiedergabe sowie die Bearbeitung zu gewerblichen Zwecken.

(3) Sämtliche Urheber- und sonstigen Schutzrechte an den digitalen Produkten verbleiben beim Anbieter oder den jeweiligen Rechteinhabern.

§ B2.4 Vertragsmäßigkeit und Aktualisierungen

(1) Der Anbieter stellt das digitale Produkt frei von Produkt- und Rechtsmängeln nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften bereit.

(2) Bei Mängeln digitaler Produkte stehen dem Verbraucher die gesetzlichen Rechte (Nacherfüllung, Minderung, Beendigung des Vertrags sowie Schadensersatz nach Maßgabe von Teil A § 6) zu.

(3) Aktualisierungen stellt der Anbieter bereit, soweit dies zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlich ist (§ 327f BGB). Eine Verpflichtung zur inhaltlichen Weiterentwicklung oder Erweiterung des digitalen Produkts besteht darüber hinaus nicht, sofern es sich um eine einmalige Bereitstellung handelt.

§ B2.5 Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten

(1) Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht von vierzehn Tagen zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung für digitale Inhalte (Anhang 2).

(2) Der Anbieter macht ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts nach § 356 Abs. 5 BGB nicht geltend. Das Widerrufsrecht bleibt daher für die volle Dauer von vierzehn Tagen bestehen, auch wenn der Verbraucher mit der Nutzung des digitalen Produkts bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat.


Teil B3 — Besondere Bestimmungen für den Warenverkauf

§ B3.1 Anwendungsbereich

Dieser Teil B3 gilt für Verträge über die Lieferung körperlicher Waren (z. B. Bücher, Ausrüstung).

§ B3.2 Lieferung und Versand

(1) Die Lieferung erfolgt innerhalb des im Online-Shop angegebenen Liefergebiets an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift. Maßgeblich ist die in der Bestellabwicklung angegebene Lieferanschrift.

(2) Scheitert die Zustellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Anbieter hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt nicht hinsichtlich der Kosten der Hinsendung, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts die in der Widerrufsbelehrung (Anhang 1) getroffene Regelung.

(3) Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware auf den Kunden über, sobald der Anbieter die Sache dem Spediteur, Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person übergeben hat. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über; dies gilt nicht, wenn der Kunde selbst ein nicht vom Anbieter benanntes Transportunternehmen beauftragt hat.

(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, bei nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur, wenn der Anbieter die Nichtlieferung nicht zu vertreten hat und mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit einem zuverlässigen Zulieferer abgeschlossen hat. Der Anbieter wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Fall der Nichtverfügbarkeit oder nur teilweisen Verfügbarkeit wird der Kunde unverzüglich informiert und eine bereits erbrachte Gegenleistung unverzüglich erstattet. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.

(5) Eine Selbstabholung der Ware ist ausgeschlossen.

§ B3.3 Eigentumsvorbehalt

Tritt der Anbieter in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

§ B3.4 Mängelhaftung (Gewährleistung)

(1) Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung.

(2) Handelt der Kunde als Unternehmer, gilt abweichend:

  • Die Wahl der Art der Nacherfüllung steht dem Anbieter zu.
  • Bei neuen Waren beträgt die Verjährungsfrist für Mängel ein Jahr ab Ablieferung.
  • Bei gebrauchten Waren sind Rechte und Ansprüche wegen Mängeln ausgeschlossen.
  • Die Verjährung beginnt nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.

(3) Die Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen nach Abs. 2 gelten nicht

  • für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden (insoweit gilt Teil A § 6),
  • für den Fall, dass der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen hat,
  • für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet wurden und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
  • für eine etwaige Verpflichtung des Anbieters zur Bereitstellung von Aktualisierungen bei Waren mit digitalen Elementen.

(4) Für Unternehmer bleiben die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen etwaigen gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt.

(5) Handelt der Kunde als Kaufmann im Sinne des § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB. Unterlässt er die dort geregelte Anzeige, gilt die Ware als genehmigt.

(6) Handelt der Kunde als Verbraucher, wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden beim Zusteller zu reklamieren und den Anbieter hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keine Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

§ B3.5 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach Maßgabe der Widerrufsbelehrung für die Lieferung von Waren (Anhang 1) zu.


Anhänge — Widerrufsbelehrungen und Muster-Widerrufsformular

Anhang 1 — Widerrufsbelehrung für die Lieferung von Waren

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

[Bei mehreren Waren einer einheitlichen Bestellung mit getrennter Lieferung: „… ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat." — den zur Bestellabwicklung passenden Fristbeginn wählen.]

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Kohlmann & Rehm Hinterlandmedics GbR, Kurpromenade 22, 06905 Bad Schmiedeberg, , E-Mail: info@hinterlandmedics.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können Ihren Widerruf auch über die auf unserer Website bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion („Widerrufsbutton") erklären. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

 

Anhang 2 — Widerrufsbelehrung für digitale Inhalte

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Kohlmann & Rehm Hinterlandmedics GbR, Kurpromenade 22, 06905 Bad Schmiedeberg, , E-Mail: info@hinterlandmedics.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können Ihren Widerruf auch über die auf unserer Website bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion („Widerrufsbutton") erklären. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

 

Anhang 3 — Muster-Widerrufsformular

An Kohlmann & Rehm Hinterlandmedics GbR Kurpromenade 22, 06905 Bad Schmiedeberg E-Mail: info@hinterlandmedics.de

Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren / die Erbringung der folgenden Dienstleistung


Bestellt am () / erhalten am (): __________________

Name des/der Verbraucher(s): __________________

Anschrift des/der Verbraucher(s): __________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): __________________

Datum: __________________